Warum der Blick nach vorne unsere Selbstwirksamkeit stärkt
Neulich saß ich wieder in einem Workshop mit Engagierten aus dem Fußball, in dem die meisten Teilnehmenden zwischen 16 bis Mitte 20 waren. Und wie so oft ging es irgendwann um das Ehrenamt. Um volle Kalender. Um Trainer, Jugendleitungen und Vorstände, die seit Jahren immer mehr auffangen. Und auch um zu wenig Eltern, die mit anpacken.
Kurz gesagt: Es ging um Überlastung.
Ein Thema, das gerade überall präsent ist. Nicht nur im Sportverein, sondern eigentlich in fast allen gesellschaftlichen Bereichen. Viele Menschen fühlen sich erschöpft, unsicher oder dauerhaft unter Druck. Und natürlich macht das auch vor dem Ehrenamt nicht Halt.
Gleichzeitig habe ich in diesen Gesprächen etwas beobachtet, das mich beeindruckt und nachdenklich gemacht hat.
Denn während viele ältere Engagierte oft sehr stark im Problem bleiben, richten gerade junge Menschen erstaunlich häufig den Blick nach vorne.
Klar, sie klagen auch, richten den Fokus jedoch mehr darauf, wie sie die Situation verändern können.
Da wird dann erzählt:
„Beim Elternabend hat sich erst niemand gemeldet. Dann haben wir nochmal klar erklärt, warum wir Unterstützung brauchen, dass wir das alleine nicht schaffen und was genau zu tun ist. Und plötzlich haben Leute Aufgaben übernommen.“
Vielleicht nicht immer diplomatisch formuliert, aber eben lösungsorientiert.
Und ich merke immer wieder: Genau darin steckt eine enorme Kraft.
In diesem Blogartikel geht es darum, warum genau dieser Perspektivwechsel so wichtig ist. Warum Aussagen wie „Wir brauchen mehr Unterstützung“ oft zu unklar bleiben. Warum Zukunftsbilder unsere Selbstwirksamkeit stärken. Weshalb Zuversicht gerade im Ehrenamt eine enorme Kraft entfalten kann. Und wie dir die Frage „Wie soll Ehrenamt 2030 eigentlich aussehen?“ dabei helfen kann.

